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Dorfmobil KSK 0664/43 456 47
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Betriebszeiten: werktags von 7.00 bis 19.00 Uhr
Bitte melden Sie Ihren Fahrtwunsch mindestens eine halbe Stunde vorher an, möglichst bereits am Vortag. |
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Die
1.200-Einwohner Gemeinde Klaus an der Pyhrnbahn (OÖ) besteht aus den
Ortsteilen Klaus, Steyrling und Kniewas. Die Siedlungsstruktur ist
gekennzeichnet durch zwei kleine, kompakte Siedlungskerne (Klaus, Steyrling)
und durch ausgeprägte Streusiedlung. Die Gemeindebürger müssen bis zu 8 km zum Dorfladen, zur Ärztin oder zur nächsten Haltestelle des öffentlichen Verkehrs zurücklegen. Durch die geringe Bevölkerungsdichte von 11 EW/km² ist herkömmlicher öffentlicher Verkehr in Teilen des Siedlungsgebiets zu unwirtschaftlich und daher nicht vorhanden. Das Dorfmobil der Gemeinde Klaus an der Pyhrnbahn (OÖ) sichert als bedarforientiertes, öffentliches Verkehrsmittel die Mobilität jener Personen, die keinen Führerschein besitzen (viele ältere Personen, Frauen, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren) oder keinen bzw. nicht immer einen PKW verfügbar haben.
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• Mobile Vernetzung & Zubringer zu Öffentlichem Verkehr Großen Zuspruch findet auch die Kooperation mit dem ebenfalls als Verein geführten Dorfladen:
wer für mehr als 20€ im Dorfladen einkauft, fährt
gratis mit dem Dorfmobil zum Dorfladen.
Mobilität durch das Dorfmobil ermöglicht auch GemeindebürgerInnen ohne eigenes
Auto uneingeschränkt am sozialen Leben teilzunehmen und (Versorgungs-)Einrichtungen
innerhalb der Gemeinde (Dorfladen, Ärztin, Bank etc.) leichter zu
erreichen. Das Dorfmobil gewährleistet als Zubringer zu Bahn und Bus eine
bessere Anbindung an das bestehende öffentliche Verkehrsangebot, reduziert
Bring- und Holdienste und trägt auch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
bei.
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• Auszüge einer Fahrgastbefragung
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Rund 40% der Befragten haben das Dorfmobil benutzt, um Bekannte zu besuchen oder an Veranstaltungen teilzunehmen. |
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Überproportional hoch ist der Anteil der Dorfmobil-Benutzer in den Altersgruppen der unter 18-Jährigen und der über 65-Jährigen, also jenen Altersgruppen, die nicht bzw. selten über einen PKW verfügen. Tatsächlich haben zwei Drittel der Befragten Dorfmobil-Nutzer keinen Führerschein.
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Über 70% der Befragten fühlen sich seit
Einführung des Dorfmobils viel flexibler und unabhängiger. |
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Solidaritätspreis Im Mai 2009 wurden wir mit dem Solidaritätspreis der OÖ Kirchenzeitung ausgezeichnet. >>Bericht der Kirchenzeitung, KIZ Ausgabe 2009/22 Mobilitätspreis Im September 2009 erhielten wir den Mobilitätspreis des VCÖ (Verkehrsclubs Österreich) in der Kategorie "Organisationen und Vereine".
Besuch aus Norwegen Im Juni 2007 besuchte uns eine Abordnung aus Norwegen, die das Dorfmobil für dünnbesiedelte Regionen in Norwegen übernehmen möchte. Internationaler Besuch
Eine internationale Delegation des EU-Projekts ARTS (Actions on the
integrations of rural transport services)
Start des Dorfmobils
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>>Ausgangspunkt >>Eckdaten >>Highlights |
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Die Projektbetreuung und wissenschaftliche Begleituntersuchung erfolgte während der Gründungsphase und im ersten Betriebsjahr durch das Institut für Verkehrswesen an der Universität für Bodenkultur Wien. Das Dorfmobil wurde im Rahmen des EU-Projekts ARTS (Actions on the integrations of rural transport services) evaluiert, das die Effizienz innovativer Mobilitätsangebote in dünn besiedelten ländlichen Regionen untersucht.
Institut für Verkehrswesen,
Universität für Bodenkultur Wien Tel.: 01 47654 5341 Fax: 01 47654 5344
Kontaktpersonen: Dr. Michael Meschik und DI Dagmar Meth
ARTS homepage: http://www.rural-transport.net/
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